
22.10.2026
Direktleitung
Der neue BAFA-Industriestrompreis soll strom- und handelsintensive Unternehmen in den Jahren 2026 bis 2028 bei ihren Energiekosten entlasten. Doch die Förderung ist an eine Bedingung geknüpft: Mindestens 50 Prozent der erhaltenen Beihilfe müssen innerhalb von 48 Monaten in Maßnahmen zur Dekarbonisierung investiert werden. PV-Direktleitungen können dafür eine interessante Lösung sein.
Wie funktioniert der Industriestrompreis?
Unternehmen beziehen ihren Strom weiterhin am Markt und erhalten eine staatliche Ausgleichszahlung. Für das Abrechnungsjahr 2026 beträgt der Differenzpreis 3,744 Cent pro Kilowattstunde. Bei einem anrechenbaren Jahresstromverbrauch von 20 GWh ergibt sich daraus eine mögliche Basisförderung von rund 374.000 Euro. Die tatsächliche Förderhöhe hängt von den anrechenbaren Strommengen und der individuellen Förderberechtigung ab.
PV-Direktleitungen als Investition
Das BAFA erkennt bestimmte Investitionen in neue Photovoltaikanlagen und die damit verbundenen Stromlieferverträge als Dekarbonisierungsmaßnahmen an. Auch erforderliche Komponenten wie Transformator und Netzanschluss können berücksichtigt werden. Mit einer PV-Direktleitung wird Solarstrom unmittelbar vom Erzeugungsstandort zum Industriebetrieb geliefert. Das verbindet die erforderliche Investition mit einem langfristigen Bezug von erneuerbarem Strom – und kann Unternehmen dabei helfen, ihre Energiekosten planbarer zu gestalten.
Jetzt die Weichen stellen
Die Entwicklung einer PV-Direktleitung braucht Vorlauf: Flächen müssen gefunden, Genehmigungen eingeholt und Netzanschlüsse geplant werden. Wer die Möglichkeiten frühzeitig prüft, schafft eine bessere Grundlage für die Umsetzung.
Sonne Energie Süd entwickelt PV-Direktleitungslösungen für Industriebetriebe in ganz Deutschland. Sie möchten prüfen, ob eine PV-Direktleitung zu Ihrem Unternehmen und den Anforderungen des Industriestrompreises passt? Unser Key-Account-Team unterstützt Sie bei der ersten Einschätzung Ihres Standorts.
*Hinweis: Die Förderfähigkeit und Anerkennung einzelner Investitionen hängen von den geltenden Richtlinien und den Voraussetzungen des jeweiligen Unternehmens ab. Maßgeblich sind die aktuellen Informationen des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).
Beachten Sie die folgenden Merkblätter: